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Neuigkeiten und interessante Informationen aus der Hans-Weinberger-Akademie
Marktler Pflegeschüler*innen setzen sich mit Pflegegeschichte und ethischem Handeln auseinander
Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Themen Pflegegeschichte, ethisches Handeln und die Verantwortung von Pflegefachkräften.
Die Auszubildenden setzten sich kritisch mit der Rolle der Pflege während der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Ein besonderer Fokus lag auf der T4 Aktion, einem nationalsozialistischen Krankenmordprogramm, bei dem zwischen 1939 und 1941 tausende Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen systematisch ermordet wurden.
Die Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte verdeutlichte die Bedeutung von Menschenwürde, Respekt und professioneller Haltung in der Pflege. Die Schüler*innen reflektierten, welche Verantwortung Pflegefachkräfte tragen und wie wichtig ethische Entscheidungen und ein wertschätzender Umgang mit jedem Menschen sind.
Die Ausstellung „Wert des Lebens“ im Schloss Hartheim regte dazu an, den eigenen und gesellschaftlichen Blick auf den Menschen zu hinterfragen. Dabei wurde deutlich, dass Pflege nicht nur aus Fachwissen und medizinischer Kompetenz besteht, sondern auch aus Mitgefühl, Verantwortung und einer klaren Haltung für die Würde jedes einzelnen Menschen.
Durch die Beschäftigung mit der Pflegegeschichte stärken die angehenden Pflegefachkräfte ihr Bewusstsein für ethische Herausforderungen und entwickeln wichtige Kompetenzen für ihren zukünftigen Berufsalltag.