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Internationale Fortbildungsreise aus der Ukraine stärkt frühkindliche Bildung und pädagogischen Austausch

Vom 4. bis 7. Mai 2026 begrüßte die Hans-Weinberger-Akademie eine Delegation von Pädagoginnen und Fachkräften aus Lwiw (Ukraine) zu einer intensiven Bildungsreise und Hospitation in Bayern.

Ziel des Besuchs war der fachliche Austausch zu aktuellen Themen der frühkindlichen Bildung und Betreuung sowie die Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte für die praktische Arbeit in Lwiw. Die Hans-Weinberger-Akademie ermöglichte die Bildungsreise maßgeblich durch die Organisation des Programms, die Durchführung der Schulungen sowie durch zusätzliche Unterstützungs- und Spendenleistungen gemeinsam mit mehreren Bezirks- und Kreisverbänden der AWO in Bayern.

Zur Delegation gehörten die Multiplikatorinnen und Trainerinnen Anastasiia Perha und Khrystyna Borynets, die Koordinatorin des Programmbereichs Frühpädagogik der Stiftung „Walnusshaus“ Yaryna Lopatynska, die Leiterin des Lehrstuhls für Grundschul- und Vorschulpädagogik der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw Prof. Nataliia Machynska, die Leiterin des Lehrstuhls für Sozialpädagogik und Soziale Arbeit derselben Universität Olga Stolyaryk sowie die Beraterin des Zentrums für die berufliche Entwicklung pädagogischer Fachkräfte der Stadt Lwiw Olena Nakonechna.

Die Fortbildungsreise wurde durch das große Engagement von Wolfgang Schindele (Vorsitzender des Präsidiums), Dr. Claus Heislbetz (Vorstand) und Caroline Busquet (Geschäftsbereichsleitung FBWB, Fachbereichsleitung Erziehung & Soziale Arbeit) ermöglicht.

Die dreitägige Schulung wurde von den Referentinnen Claudia Cesur und Vanessa Hermann durchgeführt. Im Mittelpunkt standen zentrale Themen der pädagogischen Arbeit in Kinderkrippen und Kindertageseinrichtungen:

  • Beobachtung und Begleitung von Kindern in Krippengruppen
  • Mikrotransitionen als wichtiger Bestandteil des Kita-Alltags
  • Herausforderungen im pädagogischen Alltag von Fachkräften
  • Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern

Neben fundierten theoretischen Inhalten erhielten die Teilnehmerinnen zahlreiche praxisnahe Methoden und Werkzeuge für ihre tägliche pädagogische Arbeit. Besonders wertvoll war dabei der intensive Erfahrungsaustausch mit Fachkräften und Leitungspersonen aus Einrichtungen der frühkindlichen Bildung innerhalb der Arbeiterwohlfahrt.

Ein besonderer Höhepunkt der Fortbildungsreise war der Besuch des Familienzentrums in Stadtbergen, das zum Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben gehört. Die ukrainische Delegation erhielt dort umfassende Einblicke in die Arbeit des Familienzentrums und besuchte zwei Krippengruppen vor Ort. Darüber hinaus wurden verschiedene Unterstützungsangebote für Familien, Elternbegleitungsgruppen sowie Bildungs- und Beratungsangebote vorgestellt.

Die Teilnehmerinnen betonten die große Bedeutung der gewonnenen Erfahrungen und des fachlichen Austauschs für ihre weitere Arbeit in der Ukraine. Die während der Bildungsreise entwickelten Ideen und Impulse sollen künftig in die pädagogische Praxis und Bildungsarbeit vor Ort einfließen.

Die Hans-Weinberger-Akademie freut sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit und den vertrauensvollen internationalen Austausch. Solche Begegnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung frühpädagogischer Qualität, zur Stärkung pädagogischer Fachkräfte und zur Förderung internationaler Bildungskooperationen.