Projektwoche „kultursensible Pflege“ in Aschaffenburg

    „In diesem Jahr konnten wir vom  16.07.18-20.07.18 mit den Klassen der Unterkurse die Projektwoche „kultursensible Pflege“ gestalten.

    Ziel der Woche ist es, dass die Schüler*innen sich ihrer eigenen kulturellen Prägung  bewusster werden, um so unbefangener und sicherer Menschen anderer Kulturen begegnen zu können. Zugleich sollen sie vielfältige Aspekte der Glaubenswelten und Lebenswelten anderer Kulturen im Alltag und der Pflege kennen lernen.

    Wir konnten uns in dieser Woche mit vielen Themenbereichen wie kultursensible Pflege, religiöse Aspekte in der täglichen  Pflege, Geschichte der Migration in Deutschland,  Kommunikation im multikulturellen Umfeld sowie Glaubensaspekten in verschiedenen Religionen beschäftigen. Eine große Bereicherung stellten die Berichte der Schüler*innen mit „Migrationshintergrund“ aus den bei den Klassen im ersten Ausbildungsjahr dar. Schüler*innen aus Ungarn, der Türkei, Indien, Syrien und auch aus den neuen Bundesländern und dem Saarland erzählten sehr lebhaft und tiefgründig von ihren Erfahrungen der Migration. 

    Ein Höhepunkt dieser diesjährigen Projektwoche stellten die besonders gelungenen und als sehr bereichernd erlebten Exkursionen in die Moschee, die evangelische und katholische Kirche in Aschaffenburg und in die Synagoge nach Offenbach dar. 

    „Ich wäre sonst nie in meinem Leben in eine Moschee oder Synagoge gekommen“ sagte die Mehrzahl der Schüler*innen.

    „Wir hören so viel Negatives über die Religionen in den Medien, in der Projektwoche konnte ich einen ganz neuen und positiven Blick erhalten und Vorurteile zurücklassen“.

    Unseren Abschluss der Woche konnten wir wie in den letzten Jahren wieder mit einer jüdischen Shabbatfeier und leckeren, von den Auszubildenden zubereiteten, Speisen aus verschiedenen Kulturkreisen feiern. 

    Insgesamt schauen wir auf eine gelungene Projektwoche zurück. Wir sind sehr dankbar die Möglichkeit zu haben, unseren Auszubildenden zu einem aktuell politischen und zutiefst menschlichen Thema eine Perspektivenerweiterung anbieten zu können. Das sehr positive Feedback und das engagierte Arbeiten der beiden Klassen innerhalb der Woche, lässt uns eine nachhaltige Wirkung und Veränderung der inneren Haltung  bei unseren Auszubildenden annehmen.

    „Ich bin neugierig auf das Fremde geworden“-  mit dieser Haltung und offenen Augen gehen die Schüler*innen in ihren Lebensalltag zurück.„

    Ein Bericht von Sabine Frühwacht und Dagmar Hoffmann-Knodt (Lehrerinnen für Pflegeberufe)

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