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    Unser Pflegeschüler Jonas aus Fürth schafft es in den Endausscheid der „Deutschen Meisterschaft der Pflege“

    Jährlich beteiligen sich unsere Pflegeschüler*innen an der Deutschen Meisterschaft der Pflege (ehemals Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“).
    Dieses Jahr hat Jonas, Auszubildender im 3. Jahr, am Vorentscheid teilgenommen und es unter die besten Pflegeschüler in Bayern geschafft. In der Endausscheidung wird er sich dann mit allen anderen Gewinnern der verschiedenen Bundesländer messen. Noch steht der Termin nicht fest, die Veranstalter können hierzu noch keine Aussagen treffen. Der Sieger wird dann sogar an der Weltmeisterschaft teilnehmen.

    Auch der Bundeswettbewerb musste sich in Zeiten von Corona den Gegebenheiten anpassen. Während normalerweise die Schüler*innen nach Scheinfeld fahren, um sich dort den Tests zu stellen, wurden diese 2020 im Homeoffice beantwortet und postalisch beim Deutschen Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V. eingereicht. Entscheidend war die Beantwortung der Fragen in einem pflegerischen Kontext, also keine reine Wissensabfrage. 

    Es ist schon in normalen Zeiten eine große Herausforderung am Wettbewerb teilzunehmen, in diesen besonderen Zeiten noch viel mehr. Abschlussprüfungen, erschwerte Arbeitsbedingungen in der Einrichtung und dann auch noch einer solchen Aufgabe zu stellen: Das spricht schon für besonderen Ehrgeiz und Freude am Beruf.

    Wie es Jonas gerade in seinem derzeitigen (Arbeits-)Alltag geht, möchte er mit uns teilen.

    „Die Einrichtung, in der ich arbeite, das Städtische Altenheim in Fürth, ist glücklicherweise im Gegensatz zu anderen Häusern der Region kein Hotspot, wir hatten einfach Glück, dass wir keine Bewohner im Haus haben, die mit Corona infiziert waren/sind. Das mag vielleicht auch an unserer guten Organisation im Haus liegen. Die derzeitigen Arbeitsbedingungen, die aufgrund der hygienischen Vorgaben einzuhalten sind, haben uns gut durch die erste Woge der Krise gebracht, auch wenn mir manchmal ein wenig schummerig wird, wenn ich den ganzen Tag mit Mundschutz arbeite. Unsere Einrichtung hatte für die Krise gut vorgesorgt und wir haben ausreichend Schutzmaterial im Haus.

    In solchen Krisen ist einfach Kreativität gefragt. Wir bieten unseren Bewohnern an, über Videotelefonie mit ihren Angehörigen in Kontakt zu bleiben. Inzwischen bieten wir den Besuch von ein wenig außergewöhnlichen Gottesdiensten an. Der Pfarrer ist bei uns mit Lautsprecheranlage in unserem Park und die Bewohner, die am Gottesdienst teilnehmen möchten, nehmen auf den jeweiligen Balkonen der Pflegebereiche an dem Gottesdienst teil. Das ist für viele jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Es ist klar, dass durch die veränderten Bedingungen immer mal wieder Not am Mann ist, daher springen wir etwas öfter ein. Ich bin allerdings jetzt Zuhause, um mich auf mein bevorstehendes praktisches Examen vorzubereiten und freue mich als einer der 3 ausgewählten bayerischen Schüler an dem bundesdeutschen Wettbewerb der Meisterschaft der Pflege in Berlin, dessen Termin noch ungewiss ist, teilzunehmen.“

     

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