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    "Ich bin ein Mann der Arbeiterbewegung..."

    „Ich bin ein Mann der Arbeiterbewegung…“
     
    sagte Seban Dönhuber, Vorsitzender des Präsidiums der Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V. beim gemeinsamen Neujahrsempfang vom AWO Landesverband Bayern, der Hans-Weinberger Akademie und der Fachakademie für Sozialpädagogik in München, bei dem er zu seinem 85jährigen Geburtstag von fast hundert Gästen geehrt wurde. Der langjährige Wegbegleiter der Akademien erzählte berührend, dass er in einem armen aber liebevollen Elternhaus aufgewachsen sei. Sein größter Wunsch sei es gewesen, Bürgermeister von Neuötting zu werden. Dabei blieb es – zum Glück für die HWA und die AWO in Bayern - nicht. Dönhuber verschrieb sich immer der sozialen und politischen Gerechtigkeit. Das Bürgermeisteramt war nur der Beginn einer steilen und einzigartigen Karriere. Der gelernter Schriftsetzer Dönhuber war früh Gewerkschaftsmitglied, seit 1955 Mitglied in der SPD und feierte kürzlich auch sein 60jähriges Jubiläum als Mitglied der AWO  und wurde mit damals 36 Jahren der jüngste Landrat in Bayern.

    Die Süddeutsche Zeitung kommentierte den Wahlsieg zum Landrat damals  als „Wunder von Altötting“ und „schwarzen Sonntag für den schwarzen Landkreis“. Selbst Willi Brandt – damals noch Bürgermeister von Berlin - kam, um ihn im Wahlkampf zu unterstützen. Dieses Amt hatte Dönhuber dann 30 Jahre inne, denn mit ihm war nicht mehr das Parteibuch ausschlaggebend für das Vertrauen der Bürger*innen, sondern sein Talent für Diplomatie und seine Bürgernähe.
    Sein Engagement in der Arbeiterwohlfahrt gipfelte 1989 im Amt des Landesvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bayern, das er bis 2004 innehatte. Gesundheitliche Gründe zwangen den charismatischen Politiker in den Ruhestand. Der mehrfach ausgezeichnete Oberbayer zog sich im Jahr 2000 offiziell aus der aktiven Politik zurück. Die vielen Stationen seiner gewerkschaftlichen, verbandlichen und politischen Arbeit
    wirken bis heute nach, nicht nur in seinem Heimatlandkreis Altötting, sondern auch in der HWA und der Arbeiterwohlfahrt. Der Gründer der HWA, Berthold Kamm, schätzte die Zusammenarbeit mit Dönhuber sehr. Zusammen initiierten beide u.a. die Berufsfachschule für Altenpflege in Neuötting, die heute am Standort in Marktl zu finden ist. „Ohne Sebans Hilfe wäre daraus nichts geworden“, resümierte Kamm später.
    Sein Nachfolger im Vorsitz des Landesverband der AWO in Bayern, Professor Dr. Thomas Beyer betonte in seiner warmherzigen und eloquenten Laudatio, dass die AWO Seban Dönhuber viel zu verdanken habe. Er habe die AWO zu dem gemacht, was sie heute in Bayern ist. Mona Frommelt, Vorstandsvorsitzende der HWA, brachte ihren Dank für die jahrelange Unterstützung beider Akademien zum Ausdruck. Zusammen mit Wolfgang Schindele, dem Geschäftsführer der Bayerischen Arbeiterwohlfahrt überreichte sie Seban Dönhuber und seiner Gattin Christa ein sehr persönliches Geschenk als Ausdruck der Wertschätzung aller Mitarbeiter*innen der Akademien und des Landesverbandes.
    Mehr zu den Etappen von Seban Dönhubers Biografie finden Sie hier

    Bildunterschrift: v.l. Prof. Dr. Thomas Beyer, Landesvorsitzender der AWO Bayern, Wolfgang Schindele, Landesgeschäftsführer der AWO Bayern, Anne Hirschmann, Mitglied des Präsidiums der HWA, Seban Dönhuber, Vorsitzender des Präsidiums der HWA, Dr. CLaus Heislbetz, Vorstand der HWA, MOna Frommelt, Vorsitzende des Vorstands der HWA.

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