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Mediative Kompetenzen

Der Begriff Mediation hat seinen Ursprung im Rechtssystem. Darunter versteht man ein Verfahren zur außergerichtlichen Bearbeitung von Konflikten. Die beteiligten Konfliktparteien werden von einem am Konflikt unbeteiligten Dritten angeleitet, eigenverantwortlich eine Lösung zu finden. Mediation erstreckt sich auf die verschiedensten Lebensbereiche. So ist z. B. die Mediation in Familien, an Schulen oder bei Wirtschaftsunternehmen mittlerweile ein gängiges Verfahren.

Mediativen Kompetenzen können aber nicht nur bei einem Streit angewendet werden, sondern bereits schon im Vorfeld helfen Konflikte nicht eskalieren zu lassen. Für die Anwendung von mediativen Kompetenzen können drei Interventionsstufen differenziert werden:

Kurative Anwendung

Ist ein Konflikt bereits vorhanden, kann durch die Mediation als ein strukturiertes Verfahren eine Lösung herbeigeführt werden. Dabei wird auf Grundlage von interessensbasierter Kommunikation, dem Aufbau einer wertschätzenden Beziehung und die Differenzierung von Positionen und Interessen eine nachhaltige und für alle Konfliktparteien tragbare Lösung erarbeitet.

Präventive Anwendung

Die zur Mediation notwendigen Kompetenzen können bereits im Vorfeld zur Vorbeugung von Konflikten genutzt werden. Vor allem Kernelemente wie aktives Zuhören oder die Wahrnehmung und Herausarbeitung von Emotionen und Interessen führt dazu, dass Konflikte nicht eskalieren.

Operative Anwendung

Die Anwendung von mediativen Kompetenzen innerhalb eines Unternehmens kann dazu genutzt werden, dass Konflikte, die innerhalb eines Unternehmens auftreten (z. B. Verteilungskonflikte, Personalkonflikte) besser gesteuert und gelöst werden. Zudem bilden mediative Kompetenzen im Führungsverhalten die Grundlage für eine starke Potenzialentfaltung bei Mitarbeiter*innen.

Zusammenfassend lassen sich sechs Kernelemente mediatiativer Kompetenzen identifizieren:

  • Verbindung von Kognition, Emotion und Körper
  •  Aufmerksamkeitslenkung für Lebensqualität
  • Gestaltung interessensbasierter Kommunikation
  • Aufmerksamkeit für Sprache
  • Integration der Erkenntnisse der Neurobiologie
  • Ausrichtung auf gelingende Beziehungen

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