Dauer
Abschluss
bieten wir in München an. Gerne beraten wir Sie persönlich, am Telefon oder per Mail!
info_muenchen@hwa-online.de
Zugangsvoraussetzungen
Abgeschlossene Berufsausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Altenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Sozialarbeiter/in, Fachkraft in einem kaufmännischen Beruf, in der öffentlichen Verwaltung oder vergleichbaren Berufsgruppen
oder
Abgeschlossenes Studium (Sozialpädagogik, Gerontologie, Pflegewissenschaft o.ä)
oder
Nachweis, dass innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens zwei Jahre lang hauptberuflich in einem Heim oder in einer vergleichbaren Einrichtung Kenntnisse und Fähigkeiten erworben wurden (gemäß § 2 Abs. 2 der HeimPersV)
und
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Basisqualifikation im Bereich Leitung (z.B. Weiterbildung „Sozialmanagement – Führen und Leiten in sozialen Dienstleistungsunternehmen“ oder vergleichbare Qualifizierung)
und
Nachweis eines bestehenden Beschäftigungsverhältnisses in einer Einrichtung der Altenpflege
Inhalte
Einrichtungen der stationären Altenpflege sind ein wachsender Markt. Die Bedürfnisse der Bewohner und deren Angehörigen steigen, zugleich werden die Auflagen, die der Sicherung der Qualität im Sinne des Gesetzgebers dienen, immer differenzierter. Es muss eine Balance gefunden werden zwischen Wirtschaftlichkeit, Bewohnerorientierung, Personalentwicklung und Qualitätssicherung. Eine besonders schwierige Aufgabe ist es, mit immer weniger Personal immer komplexere Pflegebedürfnisse, Qualitätsanforderungen und rechtliche Vorschriften zu befriedigen.
Als Heimleitung stellen Sie sich den Herausforderungen und entwickeln Lösungen, um die Zukunft Ihres Hauses zu sichern. In der Weiterbildung zum/zur Leiter/in einer Altenpflegeeinrichtung erwerben Sie die hierfür notwendigen umfassenden Kompetenzen.
Der Aufbaukurs zur Heimleitung umfasst insgesamt 320 Stunden. 240 Stunden finden als Unterricht in den Räumlichkeiten der Hans-Weinberger-Akademie statt. Die restlichen 80 Stunden werden dazu genutzt, im Rahmen von Hospitationen oder gemeinsamen Exkursionen innovative Einrichtungen der Altenhilfe näher kennen zu lernen. Die Themen der Präsenzphasen sind:
Lebenswelt Heim: Lebensweltorientierung, Probleme institutionellen Wohnens, ethische Grundsätze in der Altenarbeit
Gerontologie und Gerontopsychiatrie: Gerontologische Theorien, Lebensqualität im Alter, Hilfe- und Pflegebedarf, psychische Erkrankungen im Alter
Heimmanagement: Pflegeorganisation, Betreuungs- und Pflegekonzepte, Risikomanagement, Arbeit mit Angehörigen und Ehrenamtlichen
Spezielle Betriebswirtschaftslehre: Pflegebuchführungsverordnung, Pflegesatzkalkulation, LQV
Rechtliche Aspekte in der stationären Altenhilfe: Heimrecht, Betreuungsrecht, Freiheitsentziehende Maßnahmen, SGB XI und XII
Die Weiterbildung findet berufsbegleitend in Form von zwei- bis dreitägigen Präsenzblöcken statt. Zum Abschluss der Weiterbildung legt jede/r Teilnehmende/r eine schriftliche Abschlussarbeit vor und präsentiert diese im Rahmen eines Kolloquiums. Voraussetzung für die Teilnahme am Kolloquium ist ein Fehlzeitenanteil von nicht mehr als 10% der Unterrichtsstundenzahl. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Studierenden ein Zertifikat des E.D.E.
Kosten
2.800,- € Kursgebühr
190,- € Prüfungsgebühr
Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, für den Sie tätig sind, ob Zuschüsse zur Fortbildung gewährt werden. Eventuell übernimmt der Arbeitgeber einen Teil der Kosten oder rechnet einzelne Fortbildungstage als Arbeitszeit an. In Einzelfällen ist auch eine Förderung über Programme der Arbeitsagenturen möglich – fragen Sie uns, wir beraten Sie gern!
Aus-, Fort- und Weiterbildungskosten sowie Aufwendungen für Fahrt, Unterkunft und Fachliteratur im Rahmen der Bildungsmaßnahme sind ganz (als Werbungskosten) oder teilweise (als Ausbildungskosten) steuerlich absetzbar.
Interessiert? Dann melden Sie sich bei uns!
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Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte unseren Flyern, die Sie hier downloaden können.




