Kooperationen und Projekte

Leuphana Universität Lüneburg

Innovation entsteht an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. In diesem Bewusstsein gründeten die Arbeiterwohlfahrt, die Hans-Weinberger-Akademie und die Leuphana Universität Lüneburg 2008 das Transferzentrum für Sozialwirtschaft an der Professional School der Hochschule. Wissenschaft und Praxis arbeiten hier an gemeinsamen zukunftsweisenden Strategien und Problemlösungen für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft von Morgen, die sich beispielweise in innovativen Bildungskonzepten in Studienprogrammen und Studiengängen ausdrücken.

Studienprogramme und Studiengänge

Gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt entwickeln wir in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg berufsbegleitende Studienprogramme und Studiengänge.

Studienprogramme umfassen universitär anerkannte Weiterbildungen eines bestimmten sozial- oder gesundheitswirtschaftlichen Bereichs (z.B. Pflege und Versorgung, Pädagogik der Kindheit sowie Führen und Leiten in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft). Diese Weiterbildungen werden mit einem Hochschulzertifikat abgeschlossen. Sie sind modular mit ECTS-Kreditpunkten hinterlegt und individuell gemäß dem angestrebten Qualifikationsprofil kombinierbar. Die Aufnahme unserer Weiterbildungen in Zertifikatsreihen der Leuphana Universität Lüneburg bestätigt ihr hohes wissenschaftliches Niveau und erlaubt – bei einem möglichen anschließenden Studium – die Anrechnung im Rahmen des Curriculums des jeweiligen Studiengangs. So können erstmals die berufliche Weiterbildung und die akademische Ausbildung des Hochschulbereichs miteinander verknüpft und durchlässig gestaltet werden.

Praxisnahe Qualifizierung

Die von der Leuphana Universität Lüneburg zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt und deren Akademien entwickelten berufsbegleitenden Studienprogramme und Studiengänge vermitteln Kompetenzen, die optimal auf besondere fachliche Aufgaben sowie auf Führungspositionen in Wohlfahrtsverbänden sowie im öffentlichen und freien Trägerbereich vorbereiten. Den Absolvent/innen eröffnen sich dadurch vielfältige Karrierechancen. Die Arbeitgeber erhalten die Möglichkeit, erfahrene und gezielt qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen bzw. zu fördern.

Die vorausgesetzte Berufserfahrung der Studierenden ermöglicht einen fruchtbaren Austausch zwischen Theorie und Praxis auf hohem Niveau. Aktuelle Aufgabenstellungen aus der Praxis können im Rahmen der Weiterbildung bzw. des Studiums bearbeitet bzw. zum Thema von Leistungsnachweisen oder der Abschlussarbeit gemacht werden.

Lehrende mit umfangreicher Erfahrung in Wissenschaft, Management und Praxis stehen für eine hohe Qualität des Unterrichts. Besonderes Kennzeichen der gemeinsamen Studienprogramme und Studiengänge ist die regelmäßige Beteiligung hochrangiger Führungskräfte aus der Praxis der Sozial- und Gesundheitswirtschaft als Gastdozent/innen.

Effizientes und Berufsbegleitendes Studieren

Alle am Transferzentrum für Sozialwirtschaft angebotenen Studienprogramme und Studiengänge richten sich an Interessent/innen, die sich berufsbegleitend weiterbilden wollen. Die Organisation des Studiums mit relativ wenigen Präsenztagen vorwiegend an Wochenenden oder im Rahmen von Kompaktwochen erlaubt, während der Qualifizierung voll berufstätig zu bleiben. Arbeitsplatz und -einkommen sind damit auch während des Studiums gesichert.

Studienprogramme und Studiengänge an den Standorten der Hans-Weinberger-Akademie

Der Standort der Hans-Weinberger-Akademie in München wird Studienstandort der Leuphana Universität Lüneburg! Als erster der gemeinsam eingerichteten Studiengänge wird ab dem Sommersemester 2010 der Master-Studiengang Sozialmanagement auch in München in einem parallelen Durchgang angeboten. Der Studienstandort wird hierfür einer ergänzenden Standortakkreditierung unterzogen.

Die von der Leuphana Universität Lüneburg zertifizierten Weiterbildungen werden an den verschiedenen bayerischen Standorten der Hans-Weinberger-Akademie angeboten. Vorgesehen ist die Einrichtung dreier Studienprogramme:

Thim van der Laan Hogeschool/Utrecht

An der renommierten Hochschule für Physiotherapie „Thim van der Laan“ in Utrecht in den Niederlanden werden seit 1974 Studierende als Bachelor in Physiotherapie ausgebildet. Seit 1990 erfolgt die Ausbildung zudem in der Schweiz (Landquart). Wir freuen uns, mit der Thim van der Laan Hogeschool/Utrecht einen Kooperationspartner gefunden zu haben, mit dem wir unsere Pläne, einen Bachelor of Physiotherapie anzubieten, in die Tat umsetzen können.

„Nihil Volentibus Arduum“ - dies ist der lateinische Leitspruch unseres Kooperationspartners–in unserer Kurssprache deutsch heißt das: „Man kann alles erreichen, wenn man nur will“. Englische Sprachkenntnisse werden begrüßt (sind jedoch nicht zwingend notwendig) – der Leitspruch lautet in dieser Sprache: „You can get it if you really want it“!

Durch den Erwerb des international anerkannten akademischen Grads „Bachelor Physiotherapy (NL)“ sind Sie als Absolventen/-innen des Aufbaustudienganges auf dem deutschen, europäischen und außereuropäischen Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig. Sie profitieren von internationaler Erfahrung und lernen vielfältige Arbeitsweisen kennen. Sie werden überrascht sein, wie aktiv in den Niederlanden z.B. das Feedback gefördert wird – positive wie auch kritische Rückmeldungen sind dort selbstverständlich, denn nur wer weiß, was er kann oder noch nicht kann, hat die Chance, sich weiterzuentwickeln.