Über uns

Lebenslanges Lernen von Anfang an
Wir sind ein engagiertes, hoch qualifiziertes Team praxiserfahrener Dozentinnen und Dozenten aus verschiedensten Arbeitsfeldern. Seit den Anfängen der Hans-Weinberger-Akademie ist es unser Anliegen, Ihnen ein lebenslanges Lernen durch das Angebot berufsbegleitender Qualifizierungen zu ermöglichen. Als die HWA mit diesem Gedanken 1981 an den Start ging, stieß dieses Konzept auf Skepsis – heute ist berufsbegleitendes Lernen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen nicht mehr wegzudenken. Die HWA genießt hier bundesweit ein hohes Ansehen.
Von der Pflegefachhelfer/in (Altenpflege) bis zum Master
Das stabile Fundament unseres Engagements bilden unsere Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe in München, Fürth, Neuötting und Aschaffenburg, unsere Berufsfachschulen für Physiotherapie in Schweinfurt und Aschaffenburg sowie unsere Fachakademie für Sozialpädagogik der Arbeiterwohlfahrt in München und Oberbayern gemeinnützige GmbH. Hier erwerben Sie sich eine grundsolide, fachlich hochwertige, praxisnahe und auf zukünftige Anforderungen innovativ ausgerichtete Grundausbildung. Mit Hilfe zahlreicher Fort- und Weiterbildungen, die wir auch Inhouse, bei Kooperationspartnern und an sechs Standorten Schweinfurt, Aschaffenburg, München, Fürth, Augsburg und Neuötting anbieten, qualifizieren Sie sich für spezielle Aufgaben im Gesundheits- und Sozialwesen ebenso wie für Leitungspositionen. Und mit einem Studium können Sie Ihre Qualifizierungslaufbahn bei uns mit einem akademischen Abschluss krönen.
Wir bieten
Ausbildungen
Fortbildungen
Weiterbildungen
Studiengänge, Studienprogramme
Inhouse-Seminare
Beratung
Supervision und Coaching
Projektmanagement/Projektbegleitung
Organisations- und Personalentwicklung
Unterstützung bei der Implementierung von Qualitätsstandards und Expertenstandards
Forschung und wissenschaftliche Begleitung
Wer uns kennt, bleibt uns treu
Viele unsere Absolvent/innen bleiben uns über die Jahre treu und beweisen uns mit ihren individuellen Karrieren, wie wichtig und hilfreich unsere zielgerichteten Qualifizierungsangebote im Gesundheits- und Sozialwesen sind. Wir arbeiten als einer der größten Bildungsanbieter derzeit mit ca. 1000 Studierenden jeden Alters zusammen - das erfüllt uns mit Stolz! Und wir entwickeln uns stetig weiter – wie auch unsere Absolventinnen und Absolventen, die mit uns gemeinsam wachsen.
Wir gestalten Bildungspolitik
Schon in der Gründungsphase verstand sich die Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V. nicht nur als Bildungsstätte, sondern auch als Institution, die Bildung verantwortlich mit gestaltet. Viele gesetzliche Neuerungen im Bereich der Professionalisierung der Sozial- und Gesundheitsberufe haben wir intensiv begleitet und vorausschauend vorweggenommen. Wir denken, dass Berufe insbesondere im Bereich Pflege und Erziehung mit einer hohen Verantwortung verbunden sind und ein hohes Maß an Fachwissen und Praxiskompetenz erfordern. Daher ist unser Ziel, diese Berufe bildungspolitisch aufzuwerten und ihnen den Stellenwert zu geben, den sie in unserer Gesellschaft verdienen.
Wir engagieren uns schon seit vielen Jahren – auch ehrenamtlich – in zahlreichen Gremien, die sich die Professionalisierung z.B. der Pflege zum Ziel gesetzt haben: in der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management, in der Bundeskonferenz für Qualitätsentwicklung in der Pflege, in der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie und vielen weiteren Qualitätsverbünden, in denen wir unsere Position vertreten. Der Start unseres ersten Studienganges in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg und die Gründung der Fachakademie für Sozialpädagogik der Arbeiterwohlfahrt in München und Oberbayern gemeinnützige GmbH ist für uns der aktuelle Höhepunkt unseres bildungspolitischen Engagements.
Theorie ist der Boden für eine gute Praxis
Wer bei uns unterrichtet, bringt beides mit – theoretisch fundiertes, akademisch gesichertes Wissen auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse und langjährige Berufspraxis im jeweiligen Themenfeld. Wir bleiben nicht stehen bei dem, was wir selbst einst gelernt haben, sondern pflegen unsere eigene Fort- und Weiterbildung. Das Gesundheits- und Sozialwesen verändert sich stetig, und wir halten uns auf dem Laufenden, damit auch Sie es sind. Wir wollen Ihnen Expertenwissen vermitteln, das auch in der Praxis Bestand hat – darum ist uns der Bezug zur Praxis bei unseren Dozentinnen und Dozenten immer besonders wichtig. Darin sehen wir auch unsere Stärke im Vergleich zu ausschließlich theoriegeleiteten Bildungsmodellen, wie sie teilweise noch in den Hochschulen bevorzugt werden – wir sind ganz nah dran an dem, was Sie tagtäglich im Beruf erleben, und unterstützen Sie dabei, praxistaugliche Lösungen zu finden.
Lernen bei uns macht Spaß!
Wir wollen, dass Sie miteinander und voneinander lernen. Sehr wichtig ist uns der intensive Austausch in der Gruppe und mit unseren Dozentinnen und Dozenten: Fragen, Diskussionen, geteilte Erfahrungen sind zentraler didaktischer Ansatz und Methode, um sich Wissen anzueignen. Wir sehen uns als Coaches, die Ihre Erfahrungen, Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen mit neuen Inhalten verknüpfen. Unsere Lehrkräfte sind pädagogisch geschult und bringen nicht nur fachliche, sondern auch methodische und soziale Kompetenz mit. Wir gestalten Lernwege so, dass neben den fachlich fundierten Inhalten auch Lebendigkeit und Abwechslung Platz finden. Mit erwachsenenpädagogischer Methodik und Didaktik geben wir dem oft anstrengenden Lernen ein neues Gesicht. Die Rückmeldungen unserer Studierenden zeigen: Lernen und Persönlichkeitsentwicklung können auch Spaß machen!
Wir lernen auch von Ihnen
Die Hans-Weinberger-Akademie hat ein besonderes Verfahren entwickelt, um den Theorie-Praxistransfer zu gewährleisten: viele unsere Bildungsangebote schließen mit einer Projektarbeit ab, die Sie bereits während der Qualifizierung nicht nur theoretisch konzipieren, sondern auch gleich praktisch in Ihrem beruflichen Umfeld umsetzen. Auf diese Weise haben Sie nicht nur einen Leistungsnachweis für sich, sondern zeigen zugleich Ihrem Arbeitgeber wie auch uns, was Sie gelernt haben und was Sie können.
Für viele unsere Absolvent/innen ist die Projektarbeit der Startschuss für eine neue Aufgabe im Unternehmen. Und wir lernen aus Ihren Projekten, was wir künftig noch besser machen können. Kontinuierliche Verbesserung ist ein Leitkriterium unserer Akademie: Wir messen und überprüfen unsere Qualität anhand regelmäßiger Rückmeldungen zu Ihrer Zufriedenheit. Ihre Wünsche und Anregungen helfen uns, unser Angebot zu optimieren.
Gute Organisation erleichtert das Lernen
Unsere Standorte sind sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Wir ermöglichen Ihnen ein Arbeiten in ruhiger Umgebung, ohne Ablenkung und mit viel Raum für Gespräche miteinander wie auch Rückzug in den Pausen. Bei uns werden Sie sich in freundlicher Atmosphäre bald gut unterstützt fühlen. Unsere Kurs- und Gruppenräumen sind optimal ausgestattet – ob Moderationsmaterial, Tafel, Flipchart, Pinwand, Beamer, PC, Internetzugang, Video, Foto, Kursmaterial oder Literatur, alles ist für Sie bereit, wenn Sie ankommen. Zusätzliche Gruppenräume, Pausenräume und Freisitze im Grünen sorgen für Bewegung im Lernen. Für alle Fragen rund ums Organisatorische stehen Ihnen unsere Sekretariate zur Verfügung – alles, was rund um Anmeldung, Prüfung, Formalia und Organisation zu erledigen ist, hat dort seinen kompetenten Platz. Unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen sorgen dafür, dass Sie sich nur noch aufs Lernen konzentrieren müssen.
Wer war eigentlich Hans Weinberger?
Hans Weinberger (1898-1976), selbst in einem Waisenhaus in Weiden in der Oberpfalz aufgewachsen, hat sich seit frühester Jugendzeit für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche engagiert. Nach einer kaufmännischen Ausbildung absolvierte er mit Hilfe eines Stipendiums der Stadt Nürnberg ein Studium an der Berliner Hochschule für Politik, das er mit dem Staatsexamen als Sozialfürsorger abschloss. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Kinder- und Erziehungsfragen machten ihn schon bald zu einem anerkannten, sachkompetenten Ansprechpartner in Fragen der öffentlichen Jugendarbeit.
Zur Zeit des Nationalsozialismus war das Leben Hans Weinbergers von ständiger Verfolgung, Arbeitslosigkeit, Berufsverbot, aktivem Widerstand, Polizeihaft und schließlich der Einberufung geprägt.
Nach 1945 arbeitete er - bis zu seiner Pensionierung 1966 - im Landesjugendamt Bayern. Auch ehrenamtlich setzte er sich mit großem Engagement für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen im Nachkriegsdeutschland ein. Er war der erste Landesvorsitzende der Jugendorganisation "Die Falken" in Bayern und Mitbegründer des Bayerischen Jugendrings.
Der Aufbau der Bayerischen Arbeiterwohlfahrt nach 1945 ist mit dem Namen von Hans Weinberger eng verbunden. Von 1948 bis 1969 war er der erste Vorsitzende des Landesverbandes. In diesen 21 Jahren legte er den Grundstein für die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt in der Nachkriegszeit. Unter seiner Führung entstanden zahlreiche Jugendwohnheime.
Seiner Zeit weit voraus erkannte er die Lebenssituation älterer Menschen als neues gesellschaftliches Problem. Er regte die Schaffung eines Landesplanes für Altenhilfe an, der 1962 in Bayern - neben Hessen - als bundesweit einziges Förderprogramm realisiert wurde.
Lebenslange Bildung und im Besonderen die berufliche Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen im sozialpflegerischen Bereich waren ihm ein besonderes Anliegen.
Als Vorsitzender der AWO war er in der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände ein wichtiger Partner und vertrat zweimal für jeweils sechs Jahre die Arbeiterwohlfahrt im Bayerischen Senat.
Zur Erinnerung und Ehrung hat Bertold Kamm in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in Bayern die von ihm 1981 gegründete Aus-, Fort- und Weiterbildungsakademie der Arbeiterwohlfahrt in Bayern nach Hans Weinberger benannt.




